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MOTIVATION

Druck hat Zukunft: Onlineprint

Druck ist, selbst in digitalen Zeiten, allgegenwärtig. Verpackungen, Label, Bücher, Zeitungen, Magazine, Flyer, Dekorationsprint, Fotoprodukte und vieles mehr, leben von den vielfältigen Produktionsmöglichkeiten der modernen Druckindustrie. Aber die Druckindustrie steht vor der größten Revolution seit Gutenbergs Zeiten: Der digitalen Transformation. Einige Druckunternehmen haben schon vor Jahren diesen Schritt in die Online-Welt gewagt und sind als Online-Drucker im Markt – außergewöhnlich erfolgreich – aktiv. Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigen sich hier in einer Vorreiterrolle, haben viele digitale Verfahren zum Online-Druck im deutschsprachigen Raum innoviert und zur Marktreife gebracht. Online-basierte Bestellprozesse für B2B und B2C, Web-to-Print, direkte Anbindung von Kunden via Cloud-Services und vieles mehr, machen Onlineprinter so erfolgreich. Der hohe Automatisierungsgrad in der Print-Produktion, optimierte Wertschöpfungsketten zwischen Drucker und Kunden sowie hochmoderne Produktionsanlagen erschließen neue Profite und machen Online-Druck so außergewöhnlich erfolgreich.

Allein im Jahr 2017 erwirtschaftete die Onlineprint-Industrie in D/A/CH mehr als 7,5 Milliarden Euro Umsatz (Statistik: zipcon consulting). Sie ist damit der am schnellsten wachsende Industriebereich im Medien-Sektor. Und dieser Bereich wächst weiter – in einer ungeahnten Dynamik.

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Dennoch sind einige Verfahren und Prozesse, die in anderen Industrien längst Einzug gehalten haben, im Online-Druck oft nur bedingt definiert. Einfache Grundlagen wie AGB, standardisierte Prozesse, Gütesiegel, Datenschutzvereinbarungen, Lizenzen für die Servernutzung von Software und Schriften u. v. a. m.  sind in der Onlineprint-Industrie bis dato kaum geregelt. Die Gesetzgeber in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich dieser Themen bisher nicht angenommen – mehr noch: Onlineprint wird meist nur dann wahrgenommen, wenn Unternehmen aus diesem Bereich als Sponsor auftreten – als wachsender Industriezweig wird dem Onlineprint oft die Wahrnehmung der Institutionen verwehrt.Die IOP nimmt sich in ihren Gremien dieser Themen an und entwickelt konstruktive Vorschläge zur Regelung und Standardisierung von Online-Produktions- und Kaufprozessen für die Druck- und Medienindustrie. Ferner versteht sich die IOP als fachliche und wirtschaftliche Interessensvertretung der Online-Print-Industrie mit Mitgliedern in Deutschland, Österreich, Schweiz, BeNeLux und Italien.

ÜBER UNS

Onlineprint hat ein Sprachrohr

Es ist wohl ein einmaliger Verein, der sich am 18.12.2007 in Düsseldorf gegründet hat: Ein Zusammenschluss von Onlinedruckern, Softwareherstellern und Unternehmen aus der Zulieferindustrie fand sich auf Initiative des Branchenberaters Bernd Zipper zusammen, um die Interessen der noch jungen Web-to-Print-Anwendergruppe zu wahren. Als „Interessengemeinschaft zur Förderung des freien Wettbewerbs Web-to-Print e.V.“ agierte der Verein in erster Linie gegen Wettbewerbsbeschränkungen, die einige Marktteilnehmer aus Patenten für den deutschen Markt ableiteten. Nach Beilegung der Meinungsverschiedenheiten im Jahr 2010, benannte sich der Verein in „Initiative Online Print e.V.“ um. Durch die Öffnung des Vereins und der Ausweitung der Inhalte sollte die „IOP“ zunächst nur als Sprachrohr gegenüber anderen Verbänden und Institutionen dienen.

Mittlerweile ist die Initiative Online Print e.V. ein weltweit einmaliger Zusammenschluss der führenden kleinen und großen Onlineprinter in Europa zu einer unabhängigen Kommunikations- und Vernetzungsplattform. Neben Branchengrößen wie Cimpress, Cewe, Onlineprinters und Helloprint – haben auch kleinere Unternehmen mit der IOP eine Stimme im Markt. Gemeinsam treten die Mitglieder aktiv für den fairen Wettbewerb im Bereich der Onlinedruck-Dienstleistungen und für die Sichtbarkeit der Onlineprint-Industrie als eigenständige Branche ein. Das wird von vielen Unternehmen geschätzt, denn die Mitgliederzahlen steigen weiter an. Dem Ziel der IOP entspricht diese Vielfalt, da so ein größerer Austausch zwischen einzelnen Unternehmen möglich ist und Projekte sowie Lösungsansätze möglichst effektiv umgesetzt werden können.

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Nach außen wird die IOP durch den Vorstand, bestehend aus dem Vorsitzenden Bernd Zipper (zipcon consulting GmbH), sowie den beiden stellvertretenden Vorsitzenden, Wilhelm A. Soll (PrintPlanet / digital print Garbsen GmbH) und Thomas Masselink (BWH Hannover GmbH) ehrenamtlich vertreten.Dabei agiert die IOP nicht als klassischer Verband – die Mitglieder der IOP schätzen hier die Arbeit des Bundesverbandes Druck und Medien und seiner angeschlossenen Verbände sehr – sondern als Zusammenschluss „Gleichgesinnter“ als Plattform für Kooperationen und Networking. Die Interessen der Onlineprint-Industrie sind anders verortet, als die Interessen klassischer Druckbetriebe. Die Themen der IOP sind sehr stark E-Commerce-orientiert und oft branchenübergreifend. Diskutiert werden u.a. die Auswirkungen der neuen EU-Datenschutzverordnung auf die Onlineprint-Industrie oder neue E-Commerce-Formen und deren Ausprägungen.

Die Mitglieder der IOP eint die Begeisterung über die Vielfalt der vertretenen Unternehmen und das Miteinander von großen und kleinen Anbietern aus der Onlineprint-Industrie. Zwei Mal im Jahr treffen sich die Vertreter der IOP-Unternehmen im Rahmen von Mitglieder-Events bei einem IOP-Mitglied. Meist sind die CEOs und Geschäftsführer persönlich vor Ort und das spannende Wettbewerbsfeld führt zu engagierten Diskussionen. Insbesondere Zukunftsthemen werden immer wieder „heiß“ diskutiert und durch externe Spezialisten beleuchtet.

Die Initiative Online Print kann sich auch in „Zahlen“ sehen lassen: So erwirtschaften die 34 in der IOP organisierten Unternehmen (Stand 11/2017) einem Gesamtumsatz (ohne bvdm-Mitgliedsunternehmen) von über 4,4 Milliarden Euro in Deutschland, Österreich, Italien, Schweiz und Benelux.

MITGLIEDER

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VORSTAND

Bernd Zipper

CEO
zipcon consulting GmbH

Wilhelm A. Soll

Geschäftsführer PrintPlanet GmbH
Tochtergesellschaft der digital print GmbH

Thomas Masselink

Geschäftsführer
BWH GmbH

ZIELE

Interessensvertretung der Onlineprint-Industrie

Die Ziele der IOP sind die Vernetzung der Mitglieder und Förderer des Vereins untereinander, die Intensivierung gemeinsamer Projekte, um neue gemeinsame Lösungen bereitzustellen, die Förderung von Kooperationen der Mitglieder untereinander, sowie die fachlichen, wirtschaftlichen und sonstigen Belange und Interessen der Onlineprint-Industrie zu wahren, zu fördern und zu vertreten.

Mit der Durchführung von Informationsveranstaltungen, Gesprächskreisen, Öffentlichkeitsarbeit, Kooperation mit anderen Verbänden, sowie Konsultation von Politik und Gesellschaft wird diesem Ziel Rechnung getragen. Dabei ist die IOP selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Print ist ein grundlegender Baustein der Kommunikation. Die Online Print Industrie erschließt hierzu neue Wege und sichert dem Markt eine nachhaltige Entwicklung. Die IOP fördert diese Entwicklung.

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Folgende Leitsätze lebt die Initiative Online Print:

  1. Die IOP ist die Stimme der Online-Druck-Industrie im deutschsprachigen Raum. Sie fördert die Entwicklung des Online-Drucks und gibt ihm auch über die Erhebung und Verbreitung von Marktdaten ein Gesicht, unabhängig von den einzelnen Anbietern. Sie nimmt Einfluss auf politische Prozesse, die von besonderem Interesse für ihre Mitglieder sind.
  2. Die IOP vereinigt die innovativen Leistungsträger in der online-orientierten, grafischen Industrie aus den Bereichen Druck, Maschinen, Software und Business-Prozesse/Workflow - unabhängig von deren Unternehmensgröße und Branchenfokus.
  3. Die in der IOP vertretenen Mitgliedsunternehmen stehen am Markt im Wettbewerb. Die IOP bietet sich im Konfliktfall zur Mediation und zur konstruktiven Beilegung des Konfliktes unter Mitgliedern an.
  4. Die IOP fördert den branchenspezifischen Austausch und das gemeinsame Lernen und vereinfacht Kooperationen zwischen Mitgliedern im Rahmen der Compliance-Richtlinie.
  5. Die IOP setzt auf kontinuierlichen Austausch auf Entscheider-Ebene.
  6. Um den Bereich ONLINEPRINT wirkungsvoll im Markt vertreten zu können, sucht die IOP gleichermaßen Kontakte zu den innovativen Vertretern aller Bereiche dieser Branche, wie auch zu den Verbänden aus Druck und E-Commerce.
Ideale Mitgliedsunternehmen für die IOP beschreiben sich wie folgt:
  • Starker Fokus auf den Online-Druck
  • "Best-of-Breed" im Markt/Nische
  • Erfolgreicher Marktteilnehmer ("pos. Track-Record")

Zum Aufbau dieses Images schließt die IOP weitere Kontakte zu Politik und Medien. Damit steht die IOP nicht in Konkurrenz zu anderen Verbänden, sondern sucht gezielt deren Nähe und Kooperation.

Weitere Ziele sind:

  • Experten-Support für branchennahe Themenbereiche (z.B. für Brandowner)

  • Wissens- und Know-how-Transfer zum Thema Onlineprint

  • Abwehr von Software-Verfahrens-Patenten (Web-to-Print) und sonstigen Marktbeschränkungen

  • Proaktives Monitoring der Patente rund um das Thema „Onlineprint“

  • Entwicklung von Verfahren und Standards rund um das Thema „Onlineprint“

  • Entwicklung von transparenten Regeln zum Datenschutz

  • Entwicklung und Bereitstellung von Werkzeugen wie z.B. AGB für den Online-Vertrieb

  • Aktive Lobbyarbeit im Sinne des Onlineprints in Richtung Medien und Öffentlichkeit

  • Unterstützung von branchennahen Events als Know-How-Partner (z.B. Advisory Partner des Online Print Symposiums)

KONTAKT

Initiative Online Print e.V.
c/o zipcon consulting GmbH

Am Buchenhain 4
45239 Essen

Tel.: +49 (0) 201 – 81175-0
E-Mail: info@initiative-online-print.de
Web: www.initiative-online-print.de