Samstag, 25. Februar 2017
http://initiative-online-print.de/wp-content/uploads/2011/03/stage_23-pfeil.jpg

Motivation

Die Druckindustrie steht vor der größten Evolution seit der Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg. Online-basierte Bestellprozesse – W2P – Web to Print – File-Submission – und OnlineShops sind etabliert und gehören mittlerweile zum „Standard“ eines modernen Druck-Medien-Dienstleisters.

Der Schritt in diese „Online-Welt“ bedarf jedoch von allen Teilnehmern neue Regeln und Konventionen, die leider bis heute noch nicht definiert sind – bzw. branchenweit noch diskutiert werden.

Die IOP – Initiative Online Print e.V. – wird als Branchensprachrohr für die Online-Print-Industrie aktiv an der Gestaltung dieser neuen Regeln und Konventionen mitwirken. Während andere Branchen (Maschinenbau, Produktion, IT-Technologie, etc.) bereits durch Interessensverbände und eine breite Lobby unterstützt werden, gilt es diese Interessensvertretung für die Online-Print-Industrie aktuell noch aufzubauen.

Kaum vorstellbar ist, dass heute in 2010 zwar die gesamte Online-Welt zweistellig wächst und dennoch „einfache Grundlagen“ wie AGBs, standardisierte Prozesse, Gütesiegel, Datenschutzvereinbarungen, Lizenzen für die Servernutzung von Software und Schriften u.v.w.m – in der Online-Print-Industrie nicht „wirklich“ geregelt sind. Die Gesetzgeber in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich dieser Themen bisher nicht angenommen.

Auch Themen wie Cloud-Publishing, Software as a Service und weitere serverbasierte Online-Produktionsverfahren bewegen sich bei genauerer Betrachtung und Prüfung innerhalb einer juristischen Grauzone.

Die IOP nimmt sich in ihren Gremien dieser Themen an und entwickelt konstruktive Vorschläge zur Regelung und Standardisierung von Online-Produktions- und -Kaufprozessen für die Druck- und Medienindustrie. Ferner versteht sich die IOP als fachliche und wirtschaftliche Interessensvertretung der Online-Print-Industrie in Deutschland, Österreich und der Schweiz.