Sonntag, 26. März 2017
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Software-as-a-Service

Software as a Service (abgekürzt mit SaaS) ist ein Softwaredistributionsmodell, das immer mehr Anhänger findet. Dabei wird die erworbene Softwarelizenz nicht lokal betrieben, sondern zentral. Die Anwender greifen über das Internet (oder Intranet) von Ihrem Rechner auf die Software zu. Oft wird SaaS als Modell mit mandantenfähiger Software kombiniert, so dass viele vertriebene Softwarelizenzen letztlich auf nur einer Installation basieren.

(Quelle: pixelio // Fotograf: Peter Kirchhoff)

Vorteile: SaaS soll vor allem Kosten senken. Statt oft aufwendiger Einführung und zeitintensiver Pflege vor Ort, kann der Anbieter die Software zentral installieren und administrieren. Der damit verbundene Preisvorteil wird in der Regel an den Kunden weitergegeben. Kosten für Hardware, Aufwendungen für die EDV und die Internetkonnektivität sinken. Auch die Skalierbarkeit ist einfacher gegeben.

Ein wesentlicher Vorteil ist der Zugriff auf Anwendung und Daten online. Das betrifft sowohl die mobile Verfügbarkeit (bzw. der Zugriff von jedem internetfähigen Endgerät, sei es Smartphone oder der Client im Homeoffice) für Mitarbeiter, als auch die Anbindung an andere Anwendungen über API-Schnittstellen. Nicht zuletzt erfolgt auch die Datensicherung zentral und ist nicht mehr auf Einzelne verteilt.

Nachteile: Ohne Internetanbindung erfolgt weder Zugriff auf die Anwendung, noch auf die Daten, es sei denn, die Software erlaubt eine lokale Synchronisation. Die Internetanbindung muss als leistungsfähig sein, um eine performante Datenübertragung zu gewährleisten und sollte soweit möglich ausfallsicher (Backup!) sein. Natürlich besteht auch eine höhere Abhängigkeit vom Softwareprovider, die über die Vertragslaufzeit anhält. Diese verstärkt sich, wenn sensible Daten ausgelagert sind.